Binding-Kulturpreis

Wir fördern Kultur im Heimatraum

Anlässlich unseres 125-jährigen Jubiläums im Jahre 1995 haben wir zum Zeichen unserer Verbundenheit mit der Heimatstadt Frankfurt am Main die „Binding-Kulturstiftung“ ins Leben gerufen, die mit einem Vermögen von 1,5 Millionen DM ausgestattet ist. Mit dem Ertrag dieses Kapitals (100.000 DM bzw. 50.000 Euro) wird jährlich der „Binding-Kulturpreis“ vergeben. Die Satzung der Stiftung sieht vor, dass mit dem „Binding-Kulturpreis“ herausragende kulturelle Leistungen in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet ausgezeichnet werden, die über die Region hinaus Anerkennung finden.

Über die Vergabe der Mittel entscheidet der Stiftungsvorstand auf Vorschlag des Kuratoriums, das mit Persönlichkeiten des Frankfurter Kulturlebens besetzt ist.

Satzung der Binding-Kulturstiftung

A. Stiftungsgeschäft

Hiermit errichten wir die "Binding-Kulturstiftung" mit dem Sitz in Frankfurt am Main als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.

I. Zweck der Stiftung:

a) VERGABE EINES KUNSTPREISES der jährlich ein Ereignis der bildenden oder darstellenden Kunst, Architektur und Kultur in der Stadt Frankfurt bzw. dem Rhein-Main-Gebiet prämiert.

b) FÖRDERUNG VON INITIATIVEN im Bereich der bildenden oder darstellenden Kunst, Architektur und Kultur in der Stadt Frankfurt bzw. dem Rhein-Main Gebiet.

II. Anfangsvermögen

Wir statten die Stiftung mit einem Anfangsvermögen von 1.500.000 DM in bar aus.

III. Organe der Stiftung:

Organe der Stiftung sind ein aus drei Personen bestehender Vorstand und ein aus vier bis sechs Personen bestehendes Kuratorium. Im Einzelnen gilt für die Stiftung die nachstehende Satzung.

B. Verfassung der BINDING-KULTURSTIFTUNG

§ 1 Name, Sitz, Rechtsform, Geschäftsjahr

  1. Die Stiftung führt den Namen BINDING-KULTURSTIFTUNG.
  2. Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des Bürgerlichen Rechts.
  3. Sie hat ihren Sitz in Frankfurt am Main.
  4. Ihr Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

§ 2 Stiftungszweck

  1. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Die Stiftung ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Zweck der Stiftung ist die Vergabe eines Kunstpreises oder die Förderung von Initiativen auf dem Gebiet der Kultur.
  4. Über die Vergabe von Stiftungsmitteln entscheidet der Vorstand der Stiftung auf Vorschlag des Kuratoriums.
  5. Ein Rechtsanspruch auf die Zuwendung von Stiftungsmitteln besteht nicht.

§ 3 Stiftungsvermögen

Das Vermögen der Stiftung ist in seinem Bestand ungeschmälert zu erhalten. Ein Rückgriff auf die Substanz des Stiftungsvermögens ist nur mit vorheriger Zustimmung der Aufsichtsbehörde zulässig, wenn der Stifterwille anders nicht zu verwirklichen und der Bestand der Stiftung für angemessene Zeit gewährleistet ist.

§ 4 Erträgnisse des Stiftungsvermögens

  1. Die verfügbaren Mittel der Stiftung dürfen nur für die Satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
  2. Niemand darf durch Ausgaben, Leistungen oder Zuwendungen, die mit dem Stiftungszweck nicht zu vereinbaren sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 Stiftungsorgane

Organe der Stiftung sind der Vorstand und das Kuratorium. Die Mitglieder des Vorstandes erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütung. Die Mitglieder des Kuratoriums erhalten eine Aufwandsentschädigung von EUR 550,00 p.a.

§ 6 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus drei Personen. Er wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden auf die Dauer von drei Jahren. Wiederwahl ist zulässig.
  2. Mitglieder des Vorstandes sind:
    Bergit Gräfin Douglas (Vorsitzende)
    Wolfgang Langer (stv. Vorsitzender)
    Otto J. Völker
  3. Die Bestellung und die Abberufung der Vorstandsmitglieder erfolgt durch die Stifterin. Diese bestellt auch ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer, falls ein Vorstandsmitglied vorzeitig ausscheidet. Jedwede Bestellung gilt längstens bis zum Ablauf des dritten auf die Bestellung folgenden Kalenderjahres.

§ 7 Aufgaben des Vorstandes

  1. Der Vorstand verwaltet die Stiftung und vertritt sie insbesondere gerichtlich und außergerichtlich.

§ 8 Beschlussfassung des Vorstandes

  1. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
  2. Bei Beschlussfassungen im schriftlichen Umlaufverfahren ist die Zustimmung von zwei Dritteln aller Mitglieder des Vorstandes erforderlich.

§ 9 Zusammensetzung des Kuratoriums

  1. Das Kuratoriums besteht aus vier bis sechs Personen. Es wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden. Wiederwahl ist zulässig.
  2. Mitglieder des Kuratoriums sind:
    Dr. Andreas Bomba
    Hannes Hintermeier
    Verena Lueken
    Peter Michalzik
    Dr. Stefanie Heraeus
    Prof. Dr. Felix Semmelroth (Vorsitz)
  3. Sowohl die zusätzliche Bestellung von Kuratoriumsmitgliedern als auch die Bestellung von Nachfolgern für ausgeschiedene Kuratoriumsmitglieder erfolgt durch die Stifterin. Jedwede Bestellung gilt längstens bis zum Ablauf des dritten auf die Bestellung folgenden Kalenderjahres.

§ 10 Aufgaben des Kuratoriums

Aufgabe des Kuratoriums ist es,

  1. den Vorstand zu überwachen, insbesondere die Beachtung des Stifterwillens sicherzustellen.
  2. Vorschläge für die Verwendung der Stiftungsmittel zu unterbreiten.

§ 11 Beschlüsse

  1. Das Kuratorium ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Sie beschließen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
  2. Beschlüsse können auch im schriftlichen Umlaufverfahren erfolgen, vorausgesetzt zwei Drittel aller Mitglieder des Kuratoriums stimmen zu.

§ 12 Stiftungsaufsicht

Die Stiftung unterliegt der staatlichen Aufsicht nach Maßgabe des jeweils geltenden Stiftungsrechts.

§ 13 Zustimmungspflichtige Veränderungen

  1. Anträge an die Aufsichtsbehörde auf Satzungsänderung, Aufhebung, Zweckänderung oder Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung sind nur bei einer wesentlichen Änderung der Verhältnisse zulässig.
  2. Für eine Entscheidung nach Absatz 1 ist die Zustimmung des Kuratoriums und des Vorstands erforderlich.
  3. Anträge nach Absatz 1 bedürfen der Zustimmung des zuständigen Finanzamtes.

§ 14 Anfallberechtigung

Im Falle der Aufhebung der Stiftung oder bei Wegfall ihres gemeinnützigen Zweckes fällt deren Vermögen an: Städelscher Museumsverein, Dürerstraße 2, 60596 Frankfurt am Main, der es unmittelbar und ausschließlich für Zwecke nach § 2 dieser Satzung oder für andere gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Frankfurt am Main, den 7. Juli 1995
BINDING-BRAUEREI AG

Die Preisträger

2018

Tigerpalast

Mit dem Tigerpalast werde eine herausragende Frankfurter Kultureinrichtung ausgezeichnet. Margareta Dillinger, Johnny Klinke und Robert Mangold sei es in bald drei Jahrzehnten gelungen, eine rare Kunstform – das Varieté Theater– zu neuem Leben zu erwecken. Das Programm mit herausragenden Artisten zeichne sich durch eine kontinuierliche, außerordentliche Qualität aus, so die Begründung des Kuratoriums der Binding-Kulturstiftung.


2017

Kinothek Asta Nielsen

Mit der Kinothek Asta Nielsen hat sich das Kuratorium der Binding-Kulturstiftung für einen Frankfurter Verein entschieden, der seit seiner Gründung im Jahr 1999 daran arbeitet, die Filmgeschichte in ihrer Vielfalt zugänglich zu machen, zugänglich zu halten, zu präsentieren und zu feiern. Mit geringen Mitteln und erheblichem Einsatz rettet er ein Stück Filmgeschichte, der im Mainstream der Geschichtsschreibung und Restaurierungsbemühungen verloren zu gehen droht.


2016

Verlag Schöffling & Co.

Mit dem Frankfurter Verlag Schöffling & Co. wird ein unabhängiges Unternehmen ausgezeichnet, das mit seinem Programm seit über 20 Jahren konsequent auf literarische Qualität und Autorenpflege setzt Wie bei wenigen anderen Verlagen gehört dazu an zentraler Stelle die Pflege der zeitgenössischen Dichtung. Der von Klaus Schöffling zusammen mit seiner Frau Ida Schöffling geführte Verlag hat einen Schwerpunkt auf deutschsprachiger Gegenwartsliteratur, unter anderem erscheinen hier Bücher von Ror Wolf, Burkhard Spinnen, Silke Scheuermann, Juli Zeh, Helga M. Novak, Guntram Vesper, Mirko Bonne und Margit Schreiner. Die internationale Literatur ist mit Schriftstellern wie David Albahari, Clarice Lispector, Bora Cosic und Juan Gabriel Vasquez vertreten. Klaus Schöffling ist ein exzellenter Kenner der Exilliteratur und hat sich auch mit der Wiederentdeckung vergessener Bücher, darunter Autoren wie Paul Kornfeld, Ulrich Becher und Bernard von Brentano, einen Namen gemacht. Er ist Initiator und Mitbegründer der seit 2010 mit großem Publikumszuspruch durchgeführten Lesereihe „Frankfurt liest ein Buch“. Der Verlag ist zudem als Unterstützer der Frankfurter Poetikvorlesungen aktiv.


2015

Max Hollein

Max Hollein, Jahrgang 1969, studierte in Wien Betriebswirtschaft und Kunstgeschichte. Während dieser Zeit war er unter anderem als freier Mitarbeiter in der Wirtschaftsredaktion der Tageszeitung „Der Standard“ tätig. 1995 zog er nach dem Abschluss seines Studiums nach New York. Unter Thomas Krens lernte er im Solomon R. Guggenheim Museum, wie man ein Museum nach Management-Kriterien führt. 2001 kam er als Direktor der Schirn Kunsthalle nach Frankfurt am Main. Seit 2006 ist er dort in Personalunion auch Direktor des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung. In dieser Zeit gewann Max Hollein die Unterstützung von Privatleuten wie Unternehmen. Publikumserfolge wie „Botticelli“, „Dürer“ und der Städel-Erweiterungsbau, für den er 52 Millionen Euro einsammelte, prägen sein Schaffen an der Spitze der drei bedeutendsten Frankfurter Kulturinstitutionen.


2014

Verlag der Autoren

Das Kuratorium der Binding-Kulturstiftung würdigt mit dieser Auszeichnung das umfassende Engagement des Verlags der Autoren im Frankfurter Kulturleben. Seit seiner Gründung im Jahr 1969 steht der Verlag für ein neues Theater und entwickelte sich zugleich zu einem der für das deutsche Radio, Fernsehen und Kino wichtigsten Vermittler von Drehbüchern und Hörspielen. Zugleich fungiert die Einrichtung als eine wichtige Literatur- und Medienagentur, die zurzeit rund 300 Theater-, Film-, Prosa- und Fernsehautoren sowie Übersetzer vertritt. Der Verlag der Autoren hat vor allem dazu beigetragen, den Autorenbegriff von den klassischen Künsten wie Theater und Literatur in die Medienwelt zu tragen und dort durchzusetzen.


2013

Michael Wollny

Das Kuratorium der Binding-Kulturstiftung würdigt mit dieser Auszeichnung einen der vielseitigsten Pianisten des Jazz-Genres für seine generationsübergreifende Zusammenarbeit mit dem Tenor-Saxofonisten Heinz Sauer, die seit mehr als einem Jahrzehnt international große Beachtung findet. Als seine musikalischen Wurzeln bezeichnet Michael Wollny die klassische westeuropäische Musiktradition, die er um die Fantasie und die spontane Kreativität der Improvisation und der neugierigen Kombination mit Musik anderer Herkunft bereichert. Er wurde so zum Vorbild für viele junge Jazzmusiker und zeigt dem Jazz, der Musik der Freiheit, den Weg in die Zukunft.


2013

Heinz Sauer

Das Kuratorium der Binding-Kulturstiftung würdigt mit dieser Auszeichnung einen der bedeutendsten Tenor-Saxofonisten der deutschen Jazzgeschichte für seine generationsübergreifende Zusammenarbeit mit dem Pianisten Michael Wollny, die seit mehr als einem Jahrzehnt international große Beachtung findet. Heinz Sauer hat durch sein Wirken und seine musikalische Schaffenskraft den Ruf Frankfurts als Jazz-Metropole nachhaltig geprägt. Seine Kompositionen und Improvisationen sind geprägt von großer Ruhe und Konzentration, vom Erfinden neuer Klangdimensionen – ein Stil, der international unverwechselbar ist und von Jazzmusikern und -hörern in aller Welt geschätzt wird.


2012

Atelier Goldstein

Das Kuratorium der Binding-Kulturstiftung würdigt mit dieser Auszeichnung das Atelier Goldstein und Christiane Cuticchio, Initiatorin und Leiterin des Ateliers, für ihr künstlerisches und soziales Engagement, das sie dem Werk behinderter Menschen widmet. Die Frankfurter Institution bietet Männern und Frauen mit Down-Syndrom, Autismus oder anderen Störungen die Möglichkeit, Kunstwerke von herausragender Qualität zu schaffen, die dem Vergleich mit der gängigen Kunstproduktion spielend standhalten. Christiane Cuticchio und den Mitarbeitern des Ateliers Goldstein ist es zu verdanken, dass Menschen, die sonst gesellschaftlich ausgegrenzt werden, die Chance erhalten, ihre künstlerischen Visionen ohne Zweifel an ihrer Person zu realisieren. Für diese Menschen bedeutet dies einen enormen Zuwachs an Lebensqualität.


2011

Willy Praml

Das Kuratorium der Binding-Kulturstiftung würdigt mit dieser Auszeichnung den Gründer, Leiter und Regisseur des freien Theaters für sein außerordentliches Engagement, mit dem er die Kulturszene in unserer Stadt entscheidend mitgeprägt hat. Willy Praml, ehemals Professor für Kultur- und Theaterarbeit an der Fachhochschule Frankfurt, hat mit der Naxoshalle ein kulturelles Zentrum der ganz besonderen Art geschaffen, das weit über die Rhein-Main-Region hinaus hohe Aufmerksamkeit und große Anerkennung findet. Mit raumgreifenden Inszenierungen begeistert der Binding-Kulturpreis-Träger 2011 sein Publikum – trotz begrenzter Mittel – seit mehr als zwei Jahrzehnten auf hohem Niveau.


2010

Dr. Günther Rühle

Ehrung eines der angesehensten Journalisten, Essayisten und Theaterhistoriker Deutschlands. Nach vielen Jahren als Chef des Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Zeitung übernahm er die Leitung des hiesigen Schauspiels und setzte couragiert öffentliche Diskussionen – etwa zu Fassbinder oder Schleef – in Gang. Theatergeschichte schrieb er als Herausgeber der Werke von Marieluise Fleißer und Alfred Kerr sowie mit seiner Dokumentation „Theater in Deutschland 1887–1945“.


2009

Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethemuseum

Würdigung als eines der wichtigsten Frankfurter Kulturinstitute von weit überregionaler, internationaler Ausstrahlung. Es gewährleistet mit dem Goethe museum, seiner bedeutenden Sammlung von Handschriften, den von ihm betreuten wissenschaftlichen Editionen und seinen Publikationen und Veranstaltungen in herausragender Weise die Kontinuität bürgerlicher Kulturverbundenheit.


2008

Prof. Heiner Goebbels

Würdigung eines bedeutenden Frankfurter Komponisten und Regisseurs, der durch seine vielseitigen Fähigkeiten und Aktivitäten als Musiker und Theatermacher die Musik der Gegenwart mitprägt und mit seinem anspruchsvollen musikalischen und musiktheatralischen Arbeiten neue Maßstäbe setzt.


2007

Michael Quast

Als Würdigung für einen großen und beliebten Frankfurter Schauspieler, Regisseur, Musiker und Kabarettisten, der sein Publikum nicht nur immer wieder glänzend, vielseitig und meisterhaft unterhält, sondern auch auf geradezu schwerelose Weise an bedeutende Werke der Literatur und Musik heranführt.


2006

Die Architekturklasse der Städelschule und Professor Ben van Berkel

… unter dessen Leitung der Aufbaustudiengang „Konzeptionelles Entwerfen“ internationale Anerkennung erlangt hat.


2005

Literaturhaus Frankfurt e.V.

In Anerkennung der Aktivitäten des Literaturhauses und seiner Bedeutung für das kulturelle Leben in der Stadt Frankfurt.


2004

Professor Dr. Hans Günther Bastian und Karl Rarichs

In Anerkennung für ihre Initiative junge Menschen an die Musik heranzuführen und sie so zu fördern, dass die Musik zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit maßgeblich beiträgt und ein Teil ihres Lebens wird.


2003

Die Kernmitglieder der „Neuen Frankfurter Schule“

F.W. Bernstein, Bernd Eilert, Robert Gernhardt, Peter Knorr, Chlodwig Poth, Hans Traxler und Friedrich Karl Waechter Ausgezeichnet wird das – zum Teil gemeinsame – Lebenswerk der Kernmitglieder der „Neuen Frankfurter Schule“ als Maler, Zeichner, Dichter, Kritiker, Komiker, Satiriker und Stückeschreiber. Ihr vier Jahrzehnte umfassendes Wirken war und ist für das geistige Leben der Stadt Frankfurt und weit über deren Grenzen hinaus prägend und kennzeichnend.


2002

Die Maler der Quadriga

Karl Otto Götz, Heinz Kreutz, Otto Greis und Bernard Schultze Ihre berühmte, „Quadriga“ genannte Ausstellung in der Frankfurter Zimmergalerie Franck im Jahr 1952 wurde exemplarisch für den künstlerischen Aufbruchswillen nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit ihrer neuen freien Malerei, dem Informel, ist Frankfurt in die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts eingegangen.


2001

Stroemfeld Verlag Frankfurt/Basel

in Anerkennung und zur Förderung der beispielgebenden kritischen Gesamtausgaben bedeutender Autoren, insbesondere der „Frankfurter Ausgabe“ der Werke von Friedrich Hölderlin.


2000

Cäcilien-Chor, Frankfurter Singakademie und Frankfurter Kantorei

in Anerkennung ihres bürgernahen musikalischen Wirkens auf hohem Niveau mit weit über die Grenzen der Stadt hinausreichender Resonanz.


1999

Künstlerhaus Mousonturm

in Anerkennung des erfolgreichen kulturellen Engagements und der internationalen Ausrichtung.


1998

Professor Kasper König

Rektor der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Städelschule Frankfurt am Main in Anerkennung der geleisteten Aufbau- und Ausstellungsarbeit im Portikus der Städelschule in den Jahren 1987–1997.


1997

Thomas Bayrle

Professor an der Städelschule in Frankfurt in Anerkennung der langjährigen engagierten Lehrtätigkeit an der Städelschule Frankfurt

William Cochran

Tenor an der Oper Frankfurt in Anerkennung der Verkörperung dessen, was man seit fast dreißig Jahren den Frankfurter Musiktheater-Stil nennt

Wolfgang Deichsel

in Anerkennung seines Wirkens als genuiner Dramatiker


1996

Ensemble Modern

in Anerkennung des Engagements als Motor kreativer Moderne.


Kontakt Kulturpreis

Claudia Geisler

Binding Brauerei AG
Darmstädter Landstr. 185

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